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DWD-Wetterwarnung

Unwetterwarnung für Kreis Altötting :
Es ist zur Zeit keine Unwetterwarnung aktiv.
Insgesamt sind 0 Unwetterwarnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf http://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 06.12.2022 - 19:09 Uhr

Aktuelle Einsätze in OÖ

 

 

Aktuelle Einsätze in OÖ

 

 

DWD-Wetterwarnung

Unwetterwarnung für Kreis Altötting :
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 06.12.2022 - 19:09 Uhr

Die aktuellen Preisentwicklungen im Energiesektor betreffen jeden. Häufig wird deshalb nach alternativen Heizmöglichkeiten gesucht. Im Internet kursieren dazu Ideen und Vorschläge, die zum Teil sehr gefährlich sind. Leider zeigen erste Einsatzberichte, dass sich einige Personen der erheblichen Risiken offensichtlich nicht bewusst sind. Als Feuerwehren der Gemeinde liegt uns die Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr am Herzen. Darum möchten wir die folgenden Hinweise geben. Wir bitten Sie dringend diese zu beachten! Es geht dabei um Ihre Gesundheit und Ihre Sachwerte!

 

 

 

 

 

Ungeeignete Brennstoffe in Holzöfen

Holzbefeuerte Kamine, Kachelöfen oder Küchenherde dürfen nur mit trockenem und unbehandeltem Holz befeuert werden. Bei lackiertem oder behandeltem Holz oder beim Verbrennen von Kunststoffen, Abfällen oder ähnlichem kann die Hitze im Brennraum so groß werden, dass Schäden entstehen und sich der Brand ggf. in das Zimmer ausbreiten kann. Werden frische Hölzer oder falsche Brennstoffe verbrannt, dann kommt es sehr schnell zu gefährlichen Ablagerungen im Rauchfang. Diese können zu einem Kaminbrand führen, der das Gebäude bedrohen kann. Durch die Ablagerungen im Rauchfang kann auch der Abzug der Rauchgase eingeschränkt werden, so dass es im Gebäude zu einer lebensgefährlichen Belastung mit Kohlenmonoxid kommen kann.

 

Gasbetriebene Heizgeräte

Gasbetriebene Heizgeräte wie Heizpilze, Heizgebläse oder auch Katalytöfen sind NICHT für den Innenbereich geeignet. Durch die Verbrennung des Gases entstehen gefährliche Abgase. Insbesondere das dabei entstehende Kohlenmonoxid ist bereits in sehr geringen Konzentrationen lebensgefährlich! Darum dürfen entsprechende Heizgeräte nur im Freien oder in gut belüfteten Zelten/Räumen verwendet werden!

 

Grillgeräte, Kohlenbecken, Feuerschalen

Grillgeräte (egal ob Gas, Kohle oder Briketts), Kohlenbecken, Feuerschalen und andere Feuerstellen mit offenen Flammen dürfen nur im Freien verwendet werden! Wie bei den gasbetriebenen Heizgeräten besteht eine erhebliche Lebensgefahr durch das bei der Verbrennung entstehende Kohlenmonoxid. Außerdem kann es durch Wärmestrahlung, Hitzestau oder Funkenflug zu einer Brandausbreitung im Zimmer oder der Wohnung kommen.

 

Stromerzeuger

Benzin- oder Dieselbetriebene Stromerzeuger produzieren beim Betrieb gefährliche Abgase. Auch hier entsteht lebensgefährliches Kohlenmonoxid. Darum dürfen diese Geräte nur im Freien verwendet werden! Beim Betrieb in Gebäuden oder Räumen besteht Lebensgefahr!

 

Teelichtöfen

Sogenannte Teelichtöfen können sehr gefährlich werden. Ein Teelicht erreicht eine Temperatur von 250° Celsius. Durch den Aufbau eines Teelichtofens stehen nun mehrere Teelichter dicht zusammen und werden unter einen Blumentopf gestellt. Dieser soll sich dadurch aufwärmen und diese Wärme an die Umgebung abgeben. Unter dem Blumentopf staut sich allerdings die Wärme. Diese kann das Wachs entzünden und zu einer ca. 1 Meter hohen Stichflamme führen. Durch den Aufbau des Teelichtofens breitet diese sich allerdings zu den Seiten aus. Dieses kann zu schweren Verletzungen und zu einem Wohnungsbrand führen. Bei einem Wachsbrand gilt das Gleiche wie für einen Fettbrand: Niemals mit Wasser löschen!

 

Ethanolkamine

Die heimeligen Öfen können brandgefähr­lich sein. Mehr­fach wurden in den vergangenen Jahren Menschen durch Ethanol-Explosionen teils schwer verletzt. Ursache sind häufig Bedienfehler oder Miss­geschicke. Wird Ethanol nachgefüllt, wenn der Kamin noch heiß ist, kann eine Stich­flamme emporschießen. Bei falscher Bedienung oder Geräten die nicht der Sicherheitsnorm entsprechen können zudem lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen und krebserregendes Formaldehyd entstehen. Ethanolöfen sollen nur in gut belüfteten Räumen und nicht zum Heizen verwendet werden!

 

Im Notfall

Kommt es zu einem Brand oder haben sie den Verdacht, dass es sich um einen Brand handeln könnte: zögern Sie nicht und rufen Sie uns sofort über den Notruf 122 zu Hilfe.

Das gleiche gilt, wenn Sie und Ihre Mitbewohner plötzlich über Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel klagen. Das können Anzeichen für eine Kohlenmonoxidvergiftung sein. Rufen Sie auch hier sofort den Notruf 122/144 an und geben Sie bitte an, dass es sich ggf. um Kohlenmonoxid handeln könnte.

Kohlenmonoxid kann bereits in geringen Konzentrationen lebensgefährlich sein und zur Bewusstlosigkeit führen. Wenn Sie leblose Personen in einem Gebäude/Raum sehen, könnte es sich um eine Kohlenmonoxidvergiftung handeln. Ein Rettungsversuch könnte dann lebensgefährlich sein.

Bitte zögern Sie nicht, bei einem Verdacht den Notruf zu wählen! Wir kommen lieber einmal zu oft, als einmal zu spät! Auch wenn es sich im Anschluss als Fehlalarm herausstellen sollte, entstehen Ihnen keine Kosten und kein Ärger! Nur ein vorsätzlicher Missbrauch des Notrufs ist strafbar.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Unsere Telefonnummern finden Sie auf den Homepagen unserer Feuerwehren.

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